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Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen – mit Rückschlägen vorwärts kommen

Das Jobplanova-Projekt hat mich schon auf vielfältige Weise inspiriert. So auch dazu wieder Sport zu treiben. Wenn man sich allerdings nun beim ersten Mal Sportwieder verletzt – so wie ich – und dann eine Woche krankgeschrieben ist und Schmerzen hat, dann kann man anfangen an der Inspiration zu zweifeln.

Aber genau darum geht es: sich ausprobieren, Erfahrungen sammeln und spüren, was man kann, was man möchte, wieviel man sich zumuten kann.

Ich komme jetzt wieder gerne, auch mit Schmerzen in die Oleanderstr. 18 und lasse mich inspirieren. Denn ich freue mich, das ich mich getraut habe einen Schritt zu machen; ich möchte weitere Schritte machen.

Auf diesem Weg möchte ich auch alle anderen ermutigen sich auch durch schmerzhafte Rükschläge nicht entmutigen zu lassen und sich zu trauen neue Dinge auszuprobieren.

Ankommen im ABI Projekt- Ein Erfahrungsbericht über den ersten Tag von Kerstin Schröder

Am 24.03.2014 begann für mich mein Weg bei der Spektrum GmbH im ABI Projekt und hiermit startete die erste  der drei Phasen, die ca. dreimonatige Aktivierungsphase.  „Der erste Tag ist immer der schwerste“, das sagt man allgemeingültig so, aber auf meinen ersten Tag traf dies  gar nicht zu.  Sicherlich, zunächst  ist alles erst einmal neu und viele Informationen stürzten auf mich ein, aber  Frau Gehle, die mich morgens empfing, erklärte mir alles ganz in Ruhe und führte mich nochmals überall herum, sodass ich einen guten Eindruck davon bekommen konnte, welche Räume zum ABI Projekt gehören und was es sonst noch so gibt. Ich bin in Raum 112 gelandet, man könnte scherzhaft sagen „das Exil“, denn der Raum beinhaltet nur sieben Plätze im Gegensatz zum größeren Raum 209 mit 18 Computerplätzen. Hier begegnete ich zunächst natürlich weniger Leuten als oben im zweiten Stock, jedoch ist der Raum für Leute wie mich, die sich zunächst im kleineren Rahmen wohler  fühlen, wie geschaffen. Der Nachteil besteht natürlich in der Tatsache, dass man so nicht sofort alle Teilnehmer des Projektes kennenlernt und schon selber die Initiative ergreifen muss um ins Gespräch mit ihnen zu kommen. Für mich persönlich aber durchaus eine gute Herausforderung, die ich gerne annahm. Ich kann euch nur raten, tut es mir gleich und nehmt zu den Leuten im jeweils anderen Raum Kontakt auf-es lohnt sich. In 112 werden Laptops genutzt, die man jeden Morgen ausleihen und auch jeden Nachmittag wieder zurückgeben muss. Dementsprechend nahmen wir gleich ein Gerät mit und ich wurde angewiesen wie alles zu benutzen sei. Alles, das sind natürlich der Laptop an sich, die Zugangsmaske zum Anmelden im Computerprogramm und die Anwesenheitsliste, die jeden Tag ausgefüllt werden möchte. Hier  tragen wir unsere morgendliche Ankunftszeit und die Feierabendzeit ein. Es gab noch ein paar Hinweise zum Wochenplan und dann konnte ich los legen-mit dem „mich einleben“. Von meinen Kollegen wurde ich offen und freundlich empfangen und durfte mich anschließen, wenn sie irgendwohin gingen. Bereitwillig wurden meine Fragen beantwortet.
Eigentlich bin ich ein relativ zurückhaltender Mensch, vor allem wenn ich vielen neuen Leuten begegne und mich in einer komplett neuen Situation wiederfinde. Ich empfinde solche Neuanfänge oft als unangenehm. Gerade hier aber konnte ich feststellen, wie wichtig und gut es ist, über seinen  Schatten zu springen und offen zu sein, anstatt sich wie immer stumm und eben zurückhaltend zu verhalten. Es erleichtert einen Start in ein Programm wie ABI enorm, wenn man bereit dazu ist, sich in Gespräche verwickeln zu lassen oder auch selbst eines zu beginnen.  Gut, ein wenig Glück gehört sicherlich auch dazu, an die  Leute zu geraten, mit denen es zwischenmenschlich  „passt“. Mein erster Tag bei ABI endete mit einer (Praktikums-) Austauschrunde, in der mir dann auch wirklich der Großteil der Gruppenmitglieder begegnete. Als Neue oder Neuer befindet man sich hier natürlich zunächst etwas auf dem Präsentierteller, aber auch ich erhielt bei dieser Gelegenheit zu jedem Gesicht schon einmal einen Namen. Fünfeinhalb Stunden sind  in der ersten Zeit und vor allem am ersten Tag anstrengender, als man es sich vorstellt, so ging es mir jedenfalls. All die neuen Eindrücke sind nicht zu unterschätzen. Schön ist, dass wirklich überhaupt kein Zeit oder sonstiger Druck ausgeübt wird und man die Zeit, die man zum Ankommen benötigt, auch definitiv zur Verfügung hat. Ich komme seit Beginn jeden Tag gerne zu ABI und habe zum ersten Mal seit Jahren keine Bauchschmerzen dabei, weil  ich hier nicht unter Leistungszwang stehe.

Interview mit Herrn van Donselaar

Interview mit Herrn van Donselaar, aus dem Bereich Lager und Konfektionierung

  1. Vorstellung seines Bereichs:
    • Konfektionierung: Verpackung und Versand
    • Verwalten des Lagers
    • Herstellung: Papierschmetterlinge, Quilling (Falttechnik/ gibt es seit dem Mittelalter)
  2.  Welche Voraussetzung sollte man mitbringen, um dort zu arbeiten?
    • Motiviert sein
    • Feinmotorik (fürs das Quilling)
    • Die Werkstatt ist hauptsächlich für Menschen mir psychischer und/oder auch geistiger Behinderung
    • Teamfähig sein
  3. Was wird im Laden verkauft?
    • Alle Produkte aus dem ganzen Haus (Spektrum)
    • Zum Beispiel: Hörspiele aus dem Tonstudio, Kissen aus der Textilwerkstatt, Fotoalben aus der Buchbinderei….
  4. Wer sind die Kunden?
    • Aus dem Haus
    • Leute  aus der Umgebung
    • Unternehmen, die Produkte weiter verkaufen: zum Beispiel Blumenfisch
  5. Wie viele Personen arbeiten bei Ihnen?
    • Zur Zeit 9, 11 Plätze sind vorhanden
  6. Welche Ausbildung haben Sie?
    • Gelernter Tischler (in seiner Heimat Holland gelernt)
    • Seit 25 Jahren Arbeit in dem sozialen Bereich
    • Bei Spektrum arbeitet Herr van Donselaar seit November 2013 als Fachanleiter
    • Seit 2 ½ Jahren lebt er in Deutschland
  7. Was mögen Sie besonders an Ihrer Arbeit?
    • Ich arbeite gerne mit Menschen, da ich das gut kann. Besonders gerne arbeite ich mit Menschen die Unterstützung brauchen. Ich sehe es als Herausforderung aus Menschen das Maximale heraus zu holen. Mir ist eine gute Atmosphäre bei der Arbeit wichtig.

 

 

Das Verfahren des Siebdrucks

Der Siebdruck ist ein Druckverfahren, bei dem die Druckfarbe mit einer Gummirakel durch ein feinmaschiges Gewebe hindurch auf das zu bedruckende Material gedruckt wird. An denjenigen Stellen des Gewebes, wo dem Druckbild entsprechend keine Farbe gedruckt werden soll, werden die Maschenöffnungen des Gewebes durch eine Schablone farbdurchlässig gemacht. Im Siebdruck ist es möglich viele Materialien zu bedrucken, sowohl flache Materialien wie z.B. ( Folien, Platten, Papier etc.) als auch geformte Materialien z.B. ( Flaschen, Gerätegehäuse, Tassen etc.) Dazu werden je nach Material spezielle Druckfarben eingesetzt. Hauptsächlich werden Papiererzeugnisse aber auch Kunststoffe, Textilien Keramik, Metall und Holz sowie Glas bedruckt. Das Druckformat reicht von wenigen Zentimetern bis hin zu mehreren Metern. Der Siebdruck wird hauptsächlich im Bereich der Werbung und Beschriftung von Textil und Keramik sowie in der Industrie angewendet. Der Siebdruck wird neben dem Hochdruck, dem Tiefdruck, und dem Flachdruck (Offsetdruck) auch als Durchdruck bezeichnet, da die druckenden Stellen der Siebdruckform farbdurchlässig sind. der Siebdruck gilt historisch gesehen als viertes Druckverfahren. Zuvor wird das noch fertige Sieb mit einer Beschichtungsmasse Beschichtet dazu wird eine Beschichtungsrinne benutzt. Nach der Beschichtung wird das Sieb in einem Trockenschrank gelegt.
Nach dem Trocknen muss das Sieb mit seiner Vorlage (dem zu Druckenden Motiv) spiegelverkehrt auf das Sieb belichtet werden. Beim Belichten wird UV-Licht mehrere Minuten auf das Sieb gestrahlt bis die zu druckenden Stellen eingebrannt ist. Danach wird das Sieb mit einem Kärcher abgespült und somit die zu druckende Stellen frei gespült. Nach dem Waschen wird das Sieb wieder in den Trockenschrank gelegt. Nach dem erneuten Trocknen werden ungewünschte Stellen im Sieb mit Retuschierflüssigkeit bearbeitet. Diese ist meist blau.
Zum Drucken werden in der Regel immer 4 Farben benutzt bestehend aus Cyan, Magenta, Yellow, Black man fängt immer mit der hellsten Farbe an. Spectral gesehen, wenn man alle Farben übereinander legt ergeben diese auch schwarz. Wobei jede Farbe eine eigene Messung hat.wobei das menschliche Auge auch in Abhängigkeit des Lichtes die Farben anders sieht.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Siebdruck#mediaviewer/File:Siebdruckgewebe2.jpg

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Siebdruck#mediaviewer/File:Siebdruckgewebe2.jpg

 

Dies ist Hand druck Die Druckform des Siebdrucks besteht aus einem Rahmen, der mit einem Gewebe bespannt ist. Auf das Gewebe wird fotografisch (bei künstlerischen Arbeiten manchmal auch von Hand) eine Schablone aufgebracht. Die Schablone verhindert an denjenigen Stellen des Druckbildes, die nicht drucken sollen, den Farbauftrag. Die Druckform wird in einer Druckmaschine über dem zu bedruckenden Material ( z.B. Stoff) befestigt. Nun wird Druckfarbe auf das Gewebe aufgetragen und mit einem Gummirackel durch die offenen Stellen der Schablone auf den Bedruckstoff gestrichen (gerackelt). Die Farbe wird dabei durch die Maschen des Gewebes gedrückt und auf die zu bedruckende Oberfläche (z.B. Folie, Stoff) aufgetragen. Nach dem Drucken wird das bedruckte Material zu Trocknen in einer so genannten Trockenhode gelegt.

Druckprobleme

Je nach Beschaffenheit des Bedruckstoffs, der Gewebespannung, der Farbverdünnung, des Rakelschliffs und Rakeldrucks etc. können sich diverse Druckprobleme ergeben. Zu wenig Absprung (Distanz zwischen Gewebe und Bedruckstoff) kann beispielsweise zur „Wolkenbildung“ im Druck führen, da sich das Gewebe hinter der Rakel nicht sofort aus dem gedruckten Farbfilm lösen kann – es bleibt in der gedruckten Farbe „kleben“. Zu viel Absprung erhöht hingegen die Gewebespannung, was zum unsauberen Ausdrucken der Schablonenkanten führen kann. Zu dünnflüssige Druckfarbe neigt zum „Schmieren“ (Ausfließen der Farbe an den Schablonenkanten), zu dickflüssige hingegen wieder zur schlechten Farbübertragung auf den Bedruckstoff. Ein zu hoher Rakeldruck bewirkt ebenfalls ein „Schmieren“ des Druckbildes, das Gleiche gilt für eine zu rund geschliffene und ungeschliffene Druckrakel.

 

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Japanische-schablone1.jpg

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Japanische-schablone1.jpg

 

Geschichte und Perspektiven des Siebdrucks: Im Vergleich zu den anderen Druckverfahren fehlt für den Siebdruck eine historische fundierte Schilderung zur Entstehungsgeschichte des Verfahrens. Einige wichtige Hinweise zur Siebdruckgeschichte wurden jedoch aus Fachartikeln, Fachbüchern oder Firmenprospekten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts überliefert. Grundsätzlich ist zwischen mittelalterlichen schablonentechniken, wie sie beispielsweise in Europa zur Dekoration von Spielkarten, Wänden oder im Japan zum Bedrucken von Textilien verwendet wurden, und der Entwicklung, die zum heutigen Siebdruck führte, zu unterscheiden. Oft werden in der Literatur die japanischen Schablonentechnik des 18. und 19. Jahrhundert als Ursprung des “ heutigen Siebdruckverfahrens dargestellt, was aber nicht belegt ist. Der in Frankreich bekannte Begriff “ Pochoir“ bezeichnet ebenfalls keine Siebdruckschablonen, sondern aus Papier, Kunststofffolie oder Blech geschnittene Schablonen. Pochoirs dienten seit Mitte des 19. Jahrhunderts zur einfachen Kolorierung von im Buchdruck gedruckten Bildern. In der Zeit des Art Deco erlebte die Pochoir- Technik ihren Kunstwerklichen Höhepunkt. Bei den Japanischen Schablonentechniken bestanden die Schablonen aus einem mit Pflanzenharzen wasserfest gemachten dicken Papier. Die einzelnen Elemente der Schablonen wurden beim Schneiden durch stehengelassene “ Verbindungsstege“ miteinander fixiert, oder durch ein Netz aus Seidenfäden miteinander „verbunden“ Das Bedrucken des Textils (Kimonos etc.) erfolgt durch eine Bürste mit der die Druckpaste auf das Textil gerieben wurde.Im 19. Jahrhundert gelangte diese Technik nach Europa und den USA. Im gleichen Zeitraum wurde in Europa und den USA im Bereich der Beschriftung ( Schilderherstellung) und teilweise im Textildruck mit einem Schablonengewebe aus Seidenganze Experimentiert. Es ist belegt, dass solche Seidenglanzschablonen zu Beginn des 20. Jahrhunderts in den USA zum Bedrucken von Filzwimpeln und Schildern eingesetzt wurde. Man darf annehmen, dass die Technischen Impulse zum heutigen Siebdruck nicht in Asien, sondern aus dem Bereich der “ Schildermaler“ in den USA kamen. In Deutschland wurde der Siebdruck etwa seit Mitte der 1920er Jahre im Bereich der Schilderherstellung und im Textildruck angewendet, in den 1930er Jahre für Werbedrucke eingesetzt und im Zweiten Weltkrieg dann offenbar auch für Beschriftungen von Rüstungsgütern der Wehrmacht. Im gleichen Zeitraum verbreitete sich das Verfahren zunehmend auch in Nord-, Süd- und Osteuropa. Bis zum Zweiten Weltkrieg wurde das Siebdruckverfahren vor allem in den USA mit großem Engagement weiterentwickelt. Bedruckt wurden Schilder, Plakate, Textilien und vieles Andere mehr (Künstlerische Grafik ab ca. 1937), während des Zweiten Weltkriegs dann auch Produkte für die US- Arme ( Schilder, Propagandaplakate etc.). Mitte der 1940er Jahre wurde im Siebdruck anstelle der Seidenganze erstmals Nylongewebe eingesetzt, was die Druckqualität entscheidend verbesserte. Weiterentwicklungen in den Bereichen Schablonenherstellung, Druckfarben und dem Maschinenbau verhalfen dem Verfahren in der Nachkriegszeit weltweit zum Durchbruch. Das Siebdruckverfahren kann man vielseitig einsetzten. Man unterscheidet heute drei wichtige Einsatzgebiete: Den grafischen Siebdruck, den Industriellen Siebdruck und den Textildruck. . Grafischer Siebdruck: Plakate, Kleber, Displays, Verkehrs- und Hinweisschilder, Werbeplanen, Werbegeschenke wie Feuerzeuge etc., Kunstdrucke (Serigrafien), Dekore auf CDs und DVDs Kisten und Bierkästen. . Industrieller Siebdruck: Leiterplatten und elektronische Schaltkreise, Solarzellen, Tasterturfolien etc. . Textildruck: T- Shirts, Sporttaschen, Gardinenstoffe, Bettwäsche, Bekleidungstextilien, Teppiche, Fahnen und vieles andere. Am 1. August 2011 trat der Beruf des Siebdruckers außer Kraft. Sein Nachfolger ist der Ausbildungsberuf Medientechnologe Siebdruck. Siebdruckgewebe: Im Siebdruck werden Spezielle Gewebe in Unterschiedlichen Feinheiten eingesetzt. Der Vorteil des Siebdruckverfahrens liegt darin, dass der Farbauftrag ja nach Gewebefeinheit variiert werden kann und dass viele verschiedenartige Farbsysteme (Farbsorten) verdruckt werden können. Gewebe mit einer Siebfeinheit ergeben dabei einen hohen Farbauftrag z.B. im Textildruck. Allerdings können damit keine feinen Linien oder Raster gedruckt werden, weil das grobe Gewebe die feinen Schablonelemente kaum mehr verankern kann. umgekehrt ist es bei Geweben mit hoher Feinheit es können feine Details gedruckt werden. Die Herstellung von Siebdruckgeweben ist äußerst anspruchsvoll, da die Maschenöffnungen der Gewebe sehr gleichmäßig sein müssen. Es gibt weltweit wenige Hersteller, die sich auf das Weben von Siebdruckgewebe spezialisiert haben. Folgende Siebgewebemateriallien werden heute verwendet: . Polyestergewebe: Sie besitzen grundsätzlich eine hohe Verzugsfeinheit da sie stark gespannt werden können und keine Feuchtigkeit aufnehmen Polyestergwebe werden daher zu 90% aller Siebdruckarbeiten eingesetzt. . Nylongewebe ( Polyamid) : Sie sind dehnbarer und elastischer als Polyestergewebe und sehr beständig gegenüber Druckfarben. Sie werden zum Drucken von nicht flachdruckbaren Stoffen eingesetzt. z.B. beim Keramikdruck ( scheuernde Druckpasten). Aufgrund Ihrer Elastizität und einer relativ hohen Feuchtigkeitsaufnahme sind Polyamidgewebe für passgenaue, großformatige Druckarbeiten nicht geeignet. . Stahlgewebe: Sie sind sehr hoch spannbar, was eine äußerst gute Verzugsfeinheit und Passgenauigkeit beim Drucken ergibt. Zudem sind die Gewebedrähte dünner. Stahlgewebe habe daher eine größere Maschenöffnung als Polyestergewebe, was beim höheren Farbauftrag feinste Linien ermöglicht. Allerdings sind Stahlgewebe sehr teuer und Knickempfindlich. Sie werden deshalb meist nur im Elektronik oder Keramikdruck verwendet. . Screeny: Neuste Generation von Vernickeltem, rostfreiem, geworbenem Stahlgewebe Nachteil die hohe Standzeit. Im Etikettendruck ( rotativer Siebdruck) ist Screeny die am häufigsten eingesetzte Siebdruckplatte. . Rotameh: Hier handelt es sich nicht um ein Gewebe,sondern um eine Platte mit sehr feinen wabenartigen Öffnungen. Es ist je nach Druckarbeit verschiedene Lochfeinheiten erhältlich. . Seidengewebe: Sie wurden bis in die 1950er Jahre im Siebdruck eingesetzt und danach durch Polyamid- und Polyestergewebe eingesetzt. Fadenstruktur: In der Textilindustrie unterscheidet man Gewebefäden, die monofil oder multifil beschaffen sein können. Monofile Fäden sind einfasig wie ein Draht also nicht gesponnen. Mulifil Fäden sind hingegen mehrfasrig also aus mehreren dünnen Fäden versponnen. Da Multifile Fäden schlechter zu reinigen sind, werden diese im Siebdruck seit den 1970er Jahren nicht mehr verwendet. Zudem können damit auch keine Druckpräzision erworben werden. Gewebefeinheit: Die Wahl der Gewebefeinheit ist abhängig von der Beschaffenheit des zu bedruckenden Stoffes, der Feinheit des Druckmotives, der Größe, der Farbpigmente und dem Gewünschten Farbauftrag. Es gibt also im Siebdruck kein Standartgewebe was universell einsetzbar wäre. Die Feinheit wird entweder in Einheit Faden pro Zentimeter oder Maschen Pro Inch gemessen. Letztere Einheit wird beim Industriellen Siebdruck meist verwendet und mit einer sogenannten Messzahl abgekürzt. Die meisten Gewebehersteller bieten Feinheiten von etwa 5 Fäden pro Zentimeter bis 200 Fäden pro Zentimeter an. Die Wahl einer geeigneten Gewebefeinheit erfordert daher eine gewisse Erfahrung. Als ungefähre Richtlinie können folgende Angaben dienen (die Zahl bezeichnet die Anzahl Fäden/cm):

  • bis ca. 30: Druck von Glitter etc., Reliefdruck (Druck von feinen Linien oder Rastern nicht möglich).
  • 30–60: Textildrucke (bei deckendem direkten Druck auf dunkle Textilien ca. 30–40, bei feineren Linien oder Rastern 50–60). Grobpigmentierte Farben wie Nachleuchtfarben, Grobsilber etc.
  • 77–90: Deckende Drucke auf Papiere, Kunststoffe etc. mit glatter Oberfläche, feinpigmentierte Metallicfarben, Tagesleuchtfarben.
  • 120–140: Für feine Linien und Raster auf glatte Bedruckstoffoberflächen bei geringem Farbauftrag.
  • 150–180: Für feinste Linien und Raster. Reduzierter Farbauftrag (UV-Farben).

 

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Siebdruck#mediaviewer/File:Siebdruckgewebefarbe2.jpg

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Siebdruck#mediaviewer/File:Siebdruckgewebefarbe2.jpg

Verschiedene Fadendicken bei gleicher Gewebefeinheit

Für die meisten Siebdruckgewebe werden innerhalb einer bestimmten Feinheit (zum Beispiel 120 Fäden pro Zentimeter) Gewebe mit verschiedenen Fadendicken angeboten. Bei einem 120er Gewebe mit dicken Fäden ist die Reißfestigkeit höher und der Farbverbrauch etwas geringer als bei einem 120er Gewebe mit dünnen Fäden. Beim 120er Gewebe mit dünnen Fäden sind hingegen die Maschenöffnungen größer, was den Druck von feinen, sägezahnfreien Linien oder Rastern erleichtert. Unter dem Begriff „Sägezahn“ versteht man im Siebdruck den störenden Einfluss der Gewebefäden auf das Druckbild. Dünne Linien können dabei durch die Gewebefäden „unterbrochen“ werden, die Linie wirkt an ihren Rändern „gezackt“. Früher wurden die Fadendicken mit den Kürzeln S (small), T (thick) oder HD (heavy-duty) bezeichnet. Als Beispiel:

  • 120 S bezeichnete ein Gewebe mit 120 Fäden pro cm mit dünnen Fäden, großer Maschenöffnung und geringer Gewebedicke.
  • 120 T bezeichnete ein Gewebe mit 120 Fäden pro cm mit mitteldicken Fäden (Standarddicke).
  • 120 HD bezeichnete ein Gewebe mit 120 Fäden pro cm mit dicken Fäden, kleiner Maschenöffnung und höherer Gewebedicke.

Durch den immer stärker werdenden Einsatz des Siebdrucks im technisch-industriellen Bereich wurde eine genauere Beschreibung des Siebgewebes erforderlich: Die alten Bezeichnungen S, T und HD wurden durch die Angabe der Fadendicke in Tausendstelmillimeter (Mikrometer) ersetzt. Beispiele zur neuen, heute üblichen Kennzeichnung:

  • 120-31 statt 120-S
  • 120-34 statt 120-T
  • 120-40 statt 120-HD

Beispiele für mögliche Einsatzgebiete:

  • Gewebe mit dünnen Fäden sind speziell für den Druck feiner Linien und Raster geeignet (dünne Fäden, große Maschenöffnung).
  • Gewebe mit mitteldicken Fäden sind für die meisten grafischen Siebdruckarbeiten geeignet.
  • Gewebe mit dicken Fäden sind reiß- und scheuerfester. Sie werden auch für einen reduzierten Farbauftrag eingesetzt (kleine Maschenöffnung).

Im Vergleich zum Durchmesser eines menschliches Haares sind die Fäden eines 120er Gewebes nur etwa halb so dick. Gewebefarbe: Die Gewebefarbe hat bei der Siebbelichtung einen Einfluss auf die Druckqualität der Schablone. Bei der Belichtung dringt das Licht in die Kopierschicht ein und wird an der Fadenoberfläche reflektiert. Dies kann bei ungefärbtem „weißen“ Gewebe eine Unterstrahlung der Kopiervorlage (Film) bewirken. Dünne Linien oder Rasterpunkte werden durch die Unterstrahlung noch dünner oder werden in der Schablone gar nicht mehr abgebildet. Bei gelb gefärbtem Gewebe wird nur gelbes Licht in die Kopierschicht reflektiert. Gelbes Licht bewirkt keine „Aushärtung“ der lichtempfindlichen Schablonenschicht. Gefärbte Gewebe ermöglichen so eine gute Detailwiedergabe. Gewebe mit geringer Siebfeinheit (z. B. 30er Gewebe) werden oft nicht eingefärbt. Der Grund dafür ist, dass die Maschenweite größer ist als bei hohen Siebfeinheiten und deshalb geringer unterstrahlt wird. Ebenso verkürzt sich die Belichtungszeit wesentlich. Zudem werden mit solch groben Geweben auch kaum feinste Motive gedruckt. Müssen bei gleicher Siebfeinheit (z. B. 120 Fäden/cm) sowohl ungefärbte („weiße“) wie auch gelb gefärbte Gewebe belichtet werden, so sollte die Belichtungszeit bei ungefärbtem Gewebe im Vergleich zu gefärbtem Gewebe um etwa die Hälfte verkürzt werden. Beispiel: gefärbte Gewebe 2 Minuten, ungefärbte Gewebe eine Minute. Siebdruckrahmen: Siebdruckrahmen werden oft aus Aluminium aber auch aus Stahl hergestellt seltener aus Holz angefertigt Da Holz zu viel Feuchtigkeit aufnimmt und sich verzieht sie werden straff mit dem Gewebe bespannt. so ein Gewebe kann gut mit dem Gewebe eine Tennisschlägers verglichen werden. Aluminiumrahmen sind leichter als die aus Stahl und sie sind nicht so rostempfindlich. Der Rahmen muss immer größer als das Druckbild sein damit ein Rahmen vorhanden ist. Eine Verformung des Siebdruckrahmens bewirkt einen Spannungsabfall des Gewebes und kann folgende Druckprobleme ergeben:

  • Verzug des Druckbildes und damit kein passgenaues Druckresultat,
  • Beim Druckvorgang schlechtes Auslösen des Gewebes hinter der Rakel („Wolkenbildung“ in der Farbfläche),
  • Passerprobleme im Mehrfarbendruck beim Einsatz von Druckrahmen mit unterschiedlicher Gewebespannung.

Siebspannung: Siebdruckgewebe werden mit hoher Spannung auf den Rahmen aufgeklebt. Das Bespannen der Rahmen erfolgt in der Regel nicht in den Siebdruckereien, da es zeitaufwändig ist und geschultes Personal erfordert. Die Zulieferindustrie bietet deshalb spezielle Spanndienste als Dienstleistung an. Zum Bespannen des Rahmens wird das Gewebe in ein Spanngerät eingelegt und an allen vier Seiten mit Kluppen festgeklemmt. Der Rahmen befindet sich unter dem Gewebe. Nun wird das Gewebe langsam gestreckt, und zwar gleichmäßig in alle vier Richtungen, bis die gewünschte Spannung erreicht ist. Die Gewebespannung wird in Newton pro Zentimeter entlang der Außenkante des Rahmens gemessen, ein Polyestergewebe von 120 Fäden/cm wird mit etwa 18–20 N/cm vorgespannt. Das gespannte Gewebe wird mit der Klebefläche des Rahmens in Kontakt gebracht. Um einen einwandfreien Gewebekontakt zu erreichen, werden an der Innenseite des Rahmens Stahlgewichte (Stahlstäbe) auf das Gewebe gelegt. Mit einem Pinsel wird nun ein schnell aushärtender Zweikomponentenklebstoff durch das Gewebe hindurch auf den Rahmen gestrichen. Der Kleber diffundiert dabei durch die offenen Gewebemaschen und verklebt das Gewebe mit dem Druckrahmen. Nach der Aushärtung des Klebstoffs innerhalb von 30 Minuten ist das Gewebe fest und unlöslich mit dem Rahmen verklebt. Nun können die Spannkluppen gelöst und der bespannte Rahmen aus dem Spanngerät entnommen werden. Überstehendes Gewebe, das sich außerhalb an den Rahmenkanten befindet, wird mit einem Messer weggeschnitten. Der bespannte Rahmen benötigt eine Ruhezeit von etwa 24 Stunden, da sich beim Gewebe zwangsläufig ein leichter Spannungsabfall ergibt. Danach kann der Rahmen für den passgenauen Druck eingesetzt werden.

 

Microsoft Berlin – Showroom

eine Hausarbeit in The Digital Eatery am 30.05.2014

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Vorgeschichte

Während der Maßnahme kommt es immer wiedermal zu Brückentagen oder Arbeitstagen an denen Spektrum geschlossen ist. An diesen Tagen erhalten wir Teilnehmerinnen Hausarbeiten.
Durch eine Sendung von ZDF WISO Ende März 2014 erfuhr ich von Microsofts Showroom in Berlin. Während der Wochen vor dem Besuch erörterte ich mit Maßnahmeteilnehmerinnen das ‘Wie, Was, Warum?’ von Microsoft Windows®. Leider hatte keine von uns Erfahrungen mit diesem Betriebssystem sammeln können. Ich schlug vor, gemeinsam Microsoft Berlin zu besuchen. Der anstehende Brückentag bot sich dafür an, also fragte ich bei der ESF-Maßnahmeleitung an, ob dieser Besuch Gegenstand einer Hausarbeit sein kann.
Der nachfolgende Bericht ist mein Versuch die Hausarbeit zu erledigen.

Der Ausflug

Wir trafen uns am 30.05.2014 in Berlin Mitte am S-Bahnhof Friedrichstraße. Von dort waren es noch ca. 5 Minuten Fußweg zur Ecke Unter den Linden/Charlottenstraße. Der äußere Anblick des Umfeldes war für mich recht gewöhnungsbedürftig, da mein letzter Aufenthalt an dieser Adresse noch vor dem Baubeginn an der neuen U6+U5 Haltestelle Unter den Linden/Friedrichstraße war. Kurz: Guggenheim, TUI World und viele Linden waren weg, dafür The Digital Eatery, das östliche Ende einer riesigen Baustelle sowie viel Übersicht da. Glücklicherweise trübte diese Aussicht meine Vorfreude und Neugier nicht, mit den technischen Ausstellungsstücken ‘in touch’ zu geraten.

Vorfreude & Neugier

Beim betreten empfing uns ein Café mit Barista, Imbissmöglichkeiten, Sitzgelegenheiten in deren Nähe die diversen Microsoft eigenen Produkte sowie PCs anderer Hersteller mit Microsoft Windows® Unterstützung zum Ausprobieren bereitstanden. Im hinteren Teil war eine aktuelle Xbox Console mit bequemen Sessel und einem großformatigen Falchbild-TV sowie ein Tresen für den anwesenden hilfsbereiten technischen Gästebetreuer aufgestellt. Vereinzelt schmückten Monitore mit wenig aufdringlichen Werbevideos zu Microsoft Produkten und Dienstleistungen die Wände. Insgesamt eine freundliche und durchaus gemütliche Atmosphäre.

Hausarbeitsaufgaben
  1. Wie war Ihr erster Eindruck als Sie den Laden betraten?
  2. Mit welchen Geräten haben Sie sich beschäftigt?
  3. Welche Änderungen können Sie im Vergleich zu den älteren Betriebssystemen festmachen?
  4. Halten Sie Ihr individuelles Fazit fest?
  • Was war besonders gut?
  • Was war weniger spannend?
Microsoft Berlin

Microsoft betreibt seit September 2013 “The Digital Eatery” und das “Microsoft Atrium” an der Ecke Unter den Linden 17/Charlottenstraße.

 

Geräte & Technik

Wir wählten einen zentral stehenden Tresen, um uns niederzulassen. In Griffweite befanden sich zwei Smartphones Nokia Lumia 1020 / 1520. Zu meinem Glück kannte sich mein Begleiter mit den Geräten aus. Persönlich hatte/habe ich mich bewusst gegen ein Smartphone entschieden. Bedienung und Gebrauch sind daher Neuland für mich. Er als auch der unaufdringliche Gästebetreuer führten in die Besonderheiten und die Bedienung der Modelle ein. Anders als bei den im Handel erhältlichen Exemplaren waren auf beiden bereits eine Vorabversion von Windows Phone 8.1 installiert.
Mehr meiner Aufmerksamkeit galt während der 2,5 Stunden dem Microsoft Surface® 2 und Microsoft Surface® 2 Pro. Beide sind unterschiedliche Ausstattungsvarianten der von Microsoft entwickelten Tablet PCs. Gemeinsam ist beiden Modellen, dass Sie durch ihre berührungsempfindlichen Displays ohne Maus oder Tastatur bedient werden können. Als Zubehör waren je ein Keyboard Cover Touch und Type an den Geräten. Sie werden über eine Magnetverbindung an den Tablet PC angebracht. Somit sind sie verhältnismäßig leicht zu entfernen oder anzubringen. Als alter “Tasten-Knecht” kam ich besser mit dem Type Cover zurecht. Im Gegensatz zur Alternative besitzt es Tasten mit einem Hub und einem klaren Anschlag.

“in touch” with …

Ehrlicherweise war die Beschäftigung mit dem Betriebssystem Windows 8.1 vor allem eine Oberflächliche. Damit meine ich die Auseinandersetzung mit den Eingabemöglichkeiten. Die Auseinandersetzung bis in die Tiefen des Betriebssystem erfordert einen weiteren Besuch.
An dem Gerät war die Desktopansicht voreingestellt, so dass ich mich Verhältnis gut Orientieren konnte. Ein weitere Hilfe stellte das angeschlossene Type Cover dar. Somit konnte ich die mir bekannten Tastenkombinationen anwenden. Mein mangelndes Wissen stellte ich fest, als ich in die Kachelansicht wechselte und die Tastatur entfernte. Das Touchen auf die Symbole und Hin- und Herwischen gelang mir noch. Dann musste ich jedoch den Gästebetreuer zu Hilfe rufen, um mir die wichtigsten Gesten zu zeigen. Darunter für mich am wichtigsten war das Schließen und Wechseln von Anwendungen kennenzulernen.

summa summarum

Zusammenfassend stelle ich fest, dass der Ausflug und die Beschäftigung mit den Geräten sehr viel Freude brachte. Für meinen Privaten Gebrauch übersteigen die Tablet PCs mein mögliches Budget. Die damit erhaltenen technischen und rechnerischen Möglichkeiten sind jedoch eingeschränkt gegenüber einer üblichen PC-Ausführung. Ein Tablet PC mit Mehrfinger-Gestenbedienung am Display ist nichts für mich. Das liegt wohl daran, das meine vorrangige Beschäftigung an einem PC Text basiert ist. Ich benötige eine vollwertige Tastatur. Auch der Formfaktor ist für meine Bedürfnisse ungeeignet. Ich habe gern die Möglichkeit eine Aufrüstungen meines PCs vorzunehmen oder mit selbstbeschafter Hardware einen PC zusammenzustellen. Dies geht oft auch zu einem wesentlich günstigeren Preis. Die Portabilität eines Tablet PCs wiegt das nicht auf. Auch eine Displaybedienung ist dabei zweitrangig.
Positiv anzumerken ist, dass Microsoft in Windows 8.1® aus der Kachelansicht den Desktop einfacher erreichbar gemacht hat, in dem nun eine “Desktopkachel” zu sehen ist.

Off-Topic: Urlaub machen

In meinem früheren Leben1 war Urlaub durchaus ein Thema. Der Erholungsaspekt kam dennoch in der Regel zu kurz.
Während der akuten Erkrankungsphase war gar nicht an Urlaub zu denken. Selbst dieser stellte neben der finanziellen auch eine körperliche Belastung dar. Sowieso war dieses Thema viel zu oft jenseits meines begrenzten Blickfeldes2. Um so mehr gefällt es mir vom geplanten und vollzogenen Urlaub zu berichten..

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Marmorkuchen

Es war mal wieder soweit. Ein Pausengespräch mit einem Maßnahmeteilnehmer gab den Anlass. Bei einer Zigarette sprachen wir über eines der verlängerten letzten Wochenenden. Er berichtete, dass er einen Rührkuchen mit einer Backmischung gebacken hatte und dass dies eher selten vorkomme. Ich erwiderte, dass es gar nicht so schwer sei ohne eine Backmischung. Ich bot ihm an gemeinsam an einem Mittwoch Vormittag zu backen, um ihm dass zu zeigen. Er willigte ein. Wir einigten uns auf Marmorkuchen. Darauf hin vereinbarten wir uns zu Beginn der Woche nochmals abzusprechen, was wir an Zutaten und Werkzeug besorgen müssen.

Nun war es Montag. Er kam leider nicht zur Maßnahme. Es scheint ihm wohl gerade nicht gut zugehen, da er Dienstag und Mittwoch auch nicht kam. Nun dass kommt vor. Ich kenne dass auch. Es gibt Tage an denen ich mich schwer bis gar nicht aufraffen kann. Glücklicherweise werden die weniger. …

Zurück zum Marmorkuchen. Butter, Mehl, Eier, Backpulver, Kakao, etwas Milch ergab die Recherche im Backbuch meiner Oma. Rührgerät und Backform besorgen, ergab ein kurzer Blick durch die Teilnehmerinnenküche.

Traditionell gehört vor dem Servieren noch gehörig Puderzucker auf den Kuchen gestreut. Es sollte richtig stieben wenn mensch hinein beißt. Wahlwiese geht auch Kuvertüre  für die Schokoladeliebhaberinnen.

Marmorkuchen

Marmorkuchen, Gugelhupfform, mit Puderzucker

..) stein und Eisen bricht

Genau geht’s so:

  • 250g Butter in eine Schüssel geben. auf kleinster Stufe für etwa 1-2 mixen.
  • 100-150g Zucker, ein Päckchen Vanilin- oder Vanillezucker dazugeben. 2-3 Minuten bei mittlerer Stufe  rühren.
  • 4 Eier dazu. bei mittlerer Stufe weiterrühren bis die Masse schaumig ist.
  • 250g – 300g Mehl und 2 Teelöffel Backpulver gut unterrühren.
  • Sollte der Teig zu fest sein, einige Esslöffel Milch unterrühren.
  • die Häfte bis zwei Drittel des Teiges in eine Form geben.
  • 40g Kakao mit dem restlichen Teig gut verrühren.
  • Kakaoteig mit einem Löffel auf den Teig in der Formgeben.
  • Mit einer Gabel von oben in den Teig stechen, an einem Rand beginnend zum andern alle 2cm wiederholen.
  • 40-60 Minuten backen bei 180-200 °C im vorgeheizten Ofen.

Zur Sicherheit eine „Stichprobe“ machen:
Messer/Holzstäbchen mittig in den Kuchen einstechen. Bleibt beim herausziehen Teig daran kleben muss der Kuchen noch weiter backen.