Linkliste freie Software als Alternative

Zu vielen Standardprogrammen wie Office, Fotobearbeitung usw. gibt es freie Alternativen, sogenannte Open Source Software. Der Vorteil ist, dass die Programme kostenlos sind und für verschiedene Betriebssysteme wie Windows, Mac und Linux verfügbar sind. Im folgenden eine Übersicht zu den wichtigsten Programmen und deren Alternativen:

Kommerzielle Software         Funktionen             Open Source Alternative
Internet Explorer Internet Browser Firefox https://www.mozilla.org/de/
Microsoft Office Bürosoftware Open Office/Libre Office https://de.libreoffice.org/
Adobe Photoshop Fotobearbeitung GIMP http://www.gimp.org/
Adobe Illustrator Vektorbearbeitung Inkscape http://www.inkscape.org/de/
Adobe Indesign Printlayout Scribus http://www.scribus.net/canvas/Scribus
Microsoft Outlook E-Mail Thunderbird https://www.mozilla.org/de/thunderbird/
Adobe Premiere Videobearbeitung Shotcut http://www.shotcut.org/

 

Weitere Alternativen finden Sie unter:

http://alternativeto.net/

Linksammlung freie Fotos im Internet

Wer für seine Website Fotos aus dem Internet sucht, sollte vorher wissen unter welcher Lizenz die Fotos stehen. So stehen Fotos grundsätzlich unter Urheberschutz. Das bedeutet Sie dürfen Fotos nicht einfach auf ihre Website oder zum Ausdruck wie z.B. Flyer verwenden. Allerdings gibt es auch Lizenzen, die dies zulassen, allerdings meist nur bei Nennung des Urhebers. Wer dies nicht möchte kann aber auf Fotos, die eine sogenannte Creative Commons Lizenz Zero haben, zurückgreifen. Hier finden Sie einige Links zum Thema und Plattformen, die diese Fotos anbieten. So kann man die Fotos kostenlos auch für kommerzielle Zwecke nutzen und muss keine Angaben zum Urheber machen.

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TrueCrypt – Daten verschlüsseln leicht gemacht

TrueCrypt ist ein Programm zur Datenverschlüsselung und kann zur Aufbewahrung von wichtigen und sensiblen Daten benutzt werden. Es ist eine vergleichsweise benutzerfreundliche Software zur Datenträger- und Systemverschlüsselung für Linux, OS und Windows und als Freeware kostenlos.

Mit dem Programm lässt sich eine gesamte Festplatte oder auch die Systempartition des Betriebssystems verschlüsseln. Für den normalen Anwender ist die Möglichkeit, eine verschlüsselte Container-Datei zu erstellen, am interessantesten. Die Funktion des Containers ist die eines virtuellen Tresors, der mit beliebigen Daten gefüllt werden kann. Dieser Container ist eine einzelne Datei und kann wie jede andere Datei kopiert und verschoben werden. Der Vorteil hierbei liegt in einer größeren Flexibilität und Ortsunabhängigkeit: Die Container-Datei kann auf eine CD gebrannt oder auf einen USB Stick kopiert werden und so leicht mit sich getragen werden. Auch das hochladen in eine Cloud ist problemlos möglich und macht diese angreifbare Datenaufbewahrung deutlich sicherer. Zum öffnen des virtuellen Tresors wird dann nur noch das Programm und das Passwort benötigt. Praktisch: TrueCrypt gibt es in einer portablen Version und kann auf einem USB Stick immer bei sich geführt werden.

Die Größe des Containers kann vom Anwender bestimmt werden und reicht von ein paar Megabyte bis zu mehreren Gigabyte. Je mehr Daten man verschlüsseln will, desto größer sollte der Container sein.

Ist eine Festplatte oder eine Container-Datei verschlüsselt, kann sie nur noch über die Eingabe des richtigen Passworts entschlüsselt werden. Zu beachten ist, dass ein Container gestohlen werden kann und mit viel Zeit und VIEL Rechenleistung geknackt werden kann.

Daher immer beachten: 100 Prozent sicher ist nichts!

Bisher wurden nur die Hauptfunktionen kurz beschrieben. TrueCrypt kann noch mehr leisten, wie z.B. einen ganzen USB-Stick verschlüsseln oder eine Schlüsseldatei zum decodieren bestimmen (Beim codieren wird eine Datei ausgewählt z.B. ein PDF oder MP3 ohne die das decodieren nicht funktioniert).

Dieser Link führt zu einer Anleitung, die den vollen Umfang des Programms gut beschreibt.

WICHTIG: Die Weiterentwicklung von TrueCrypt wurde im Mai 2014 überraschend eingestellt. Das Netz ist voll von Warnungen, TrueCrypt sei nicht mehr sicher. Diese Warnungen sollte man nicht wörtlich nehmen. Damit ist eher gemeint, dass mögliche Hintertüren im Programmcode nicht mehr geschlossen werden können. TrueCrypt ist und bleibt nach seiner zehnjährigen Entwicklung und Evolution immer noch sicher. Außerdem steht schon ein Nachfolger namens VeraCrypt in den Startlöchern. Der Programmcode wurde von TrueCrypt übernommen und auch die Benutzeroberfläche ist identisch.

Will man TrueCrypt in der aktuellsten Version nutzen  ist die Version  7.1a zu empfehlen (V. 7.2 kann nicht mehr Codieren und verweist nur auf andere Verschlüsselungsprogramme).

Hier die gepackte Version 7.1a mit deutscher Sprachdatei: TrueCrypt Setup 7.1a

Und die portable Version: TrueCrypt

 

„20. Marktplatz Bildung“ besucht im April 2014

 

21. Marktplatz Bildung
Kosmos Berlin
Do., 16.10.2014, 10 bis 18 Uhr
Karl-Marx-Allee 131a, 10243 Berlin
www.marktplatzbildung.de

 

Ich traf mich gegen 10:00 Uhr in der Nähe des Kosmos an der Karl-Marx-Allee mit einer Maßnahmeteilnehmerin. Gemeinsam reihten wir uns in die Schlange der vielen, vielen Besucherinnen ein. Entlang an der Security umgeben von Präsenten und Broschüreverteilerinnen versuchten wir einen Weg ins Kosmos zu finden. Wohl wegen der frühen Zeit oder wegen der vielen Maßnahmen in Berlin – die schiere Masse an Besucherinnen beängstigte mich. Aufgrund der engen Verhältnisse benötigten wir einige Zeit, um einen Überblick zu erhalten, das Rondell zu durchschreiten und die Stände zu erreichen, welche für uns wichtige Informationen und Ansprechpartnerinnen bereithielten.

Erstmal Ankommen, dann Übersicht erhalten und bewahren!

Nach dem meine Begleiterin ein Gespräch mit einem Bildungsträger führte, gingen wir gemeinsam in den Saal 6 zum Vortrag von Frau Dr. Brandt  vom Bildungswerk der Wirtschaft in Berlin und Brandenburg (BBW). Diesen hatte ich mir  heraus gesucht, da ich weiterführende Informationen für die Teilhabe am Arbeitsleben[1] [aka Berufliche Rehabilitation] benötigte. Es wurde ein Handzettel ausgeteilt, auf dem Informationen über wichtige Begriffe und eine Darstellung des Ablaufs bei der Beantragung und Durchführung der Teilhabe am Arbeitsleben enthalten war. Zusätzlich wurden Adressen von Beratungsstelle genannt. Frau Dr. Brandt führte in die Regelungen zur beruflichen Rehabilitation ein. Stellte kurz die Rolle des BBW sowie anderer Rehabilitationsträger vor. Abschließend verdeutlichte Sie das vorgetragene durch zwei Fallbeispiele.
Für mich neu war der Verweis auf regionale Rehabilitationsfachberater, die bei Fragen zur beruflichen Rehabilitation beratend und begleitend tätig sind.

Marktplatz Bildung - was ist das?
Auf der Weiterbildungsmesse „Marktplatz Bildung“ Stellen in Berlin ansässige Bildungsträger und Beratungseinrichtungen sich und ihre Bildungsangebote vor. Darüber hinaus werden Informationen zur Finanzierung der Bildungsangebote vermittelt. Seit 2008 findet die Weiterbildungsmesse regelmäßig statt – im Frühjahr und im Herbst. Der Besuch ist für Bildungsinteressierte kostenfrei. Veranstalter ist die EUROPUBLIC GmbH Werbeagentur, welche mit Mitteln der Berliner Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen und des Europäischen Sozialfonds die „Weiterbildungsdatenbank Berlin“ wdb-berlin.de betreut und betreibt.

Die Vorträge erhellen,
die Klimaanlage sorgt für Abkühlung!

Ernüchternd für mich war die Information, dass mindestens eine tägliche Belastungsfähigkeit von 6 Stunden und mehr als Voraussetzung für eine Teilnahme an einer beruflichen Rehabilitation sind. Gerade vor dem Hintergrund meiner bisherigen sich zwar stabilisierenden aber dennoch geringen Belastungsfähigkeit besteht für mich eine große Unsicherheit, wie weit ich an diese Grenze herankomme bzw überschreite, ohne durch erneute Krankheitsphasen zurückgeworfen zu werden. Anschließend zogen wir eine weitere kurzen Bahn entlang der Reihen der Aussteller. Hier und da grüßte ich vertraute Gesichter von Spektrum, auch andere Maßnahmeteilnehmerinnen hatten die Gelegenheit genutzt sich zu informieren. Recht erschöpft verließen wir das Kosmos. Wir setzten uns in ein Café, einige Meter entfernt in der Karl Marx Allee. In der Sonne zu sitzend, bei einem Kaffee entspannt zu plaudern, half uns beiden das Erlebte sich setzen zu lassen. Nach einer halben Stunde verabschiedeten wir uns voneinander.

Ein Fazit:
Vorbereitung ist das A und O!

Dieser Ausflug war sehr informativ. Es war jedoch auch sehr anstrengend. Glücklicher Weise hatte ich mich vorbereitet. Dabei bot die Webseite* von Marktplatz Bildung gute Orientierung in Form von Leitfragen und begleitenden Information.
Ehrlich! Meine Vorbereitung hätte noch besser sein können. Ohne wäre ich jedoch sicherlich verzweifelt und verloren am Ende des Besuches, da ich weder die passenden Fragen noch die dazu passenden Ansprechtpartner und Vorträge gefunden hätte. Es lohnt sich in jedem Fall, und schont die Nerven ;]

 

Interview mit Herrn van Donselaar

Interview mit Herrn van Donselaar, aus dem Bereich Lager und Konfektionierung

  1. Vorstellung seines Bereichs:
    • Konfektionierung: Verpackung und Versand
    • Verwalten des Lagers
    • Herstellung: Papierschmetterlinge, Quilling (Falttechnik/ gibt es seit dem Mittelalter)
  2.  Welche Voraussetzung sollte man mitbringen, um dort zu arbeiten?
    • Motiviert sein
    • Feinmotorik (fürs das Quilling)
    • Die Werkstatt ist hauptsächlich für Menschen mir psychischer und/oder auch geistiger Behinderung
    • Teamfähig sein
  3. Was wird im Laden verkauft?
    • Alle Produkte aus dem ganzen Haus (Spektrum)
    • Zum Beispiel: Hörspiele aus dem Tonstudio, Kissen aus der Textilwerkstatt, Fotoalben aus der Buchbinderei….
  4. Wer sind die Kunden?
    • Aus dem Haus
    • Leute  aus der Umgebung
    • Unternehmen, die Produkte weiter verkaufen: zum Beispiel Blumenfisch
  5. Wie viele Personen arbeiten bei Ihnen?
    • Zur Zeit 9, 11 Plätze sind vorhanden
  6. Welche Ausbildung haben Sie?
    • Gelernter Tischler (in seiner Heimat Holland gelernt)
    • Seit 25 Jahren Arbeit in dem sozialen Bereich
    • Bei Spektrum arbeitet Herr van Donselaar seit November 2013 als Fachanleiter
    • Seit 2 ½ Jahren lebt er in Deutschland
  7. Was mögen Sie besonders an Ihrer Arbeit?
    • Ich arbeite gerne mit Menschen, da ich das gut kann. Besonders gerne arbeite ich mit Menschen die Unterstützung brauchen. Ich sehe es als Herausforderung aus Menschen das Maximale heraus zu holen. Mir ist eine gute Atmosphäre bei der Arbeit wichtig.

 

 

Das Verfahren des Siebdrucks

Der Siebdruck ist ein Druckverfahren, bei dem die Druckfarbe mit einer Gummirakel durch ein feinmaschiges Gewebe hindurch auf das zu bedruckende Material gedruckt wird. An denjenigen Stellen des Gewebes, wo dem Druckbild entsprechend keine Farbe gedruckt werden soll, werden die Maschenöffnungen des Gewebes durch eine Schablone farbdurchlässig gemacht. Im Siebdruck ist es möglich viele Materialien zu bedrucken, sowohl flache Materialien wie z.B. ( Folien, Platten, Papier etc.) als auch geformte Materialien z.B. ( Flaschen, Gerätegehäuse, Tassen etc.) Dazu werden je nach Material spezielle Druckfarben eingesetzt. Hauptsächlich werden Papiererzeugnisse aber auch Kunststoffe, Textilien Keramik, Metall und Holz sowie Glas bedruckt. Das Druckformat reicht von wenigen Zentimetern bis hin zu mehreren Metern. Der Siebdruck wird hauptsächlich im Bereich der Werbung und Beschriftung von Textil und Keramik sowie in der Industrie angewendet. Der Siebdruck wird neben dem Hochdruck, dem Tiefdruck, und dem Flachdruck (Offsetdruck) auch als Durchdruck bezeichnet, da die druckenden Stellen der Siebdruckform farbdurchlässig sind. der Siebdruck gilt historisch gesehen als viertes Druckverfahren. Zuvor wird das noch fertige Sieb mit einer Beschichtungsmasse Beschichtet dazu wird eine Beschichtungsrinne benutzt. Nach der Beschichtung wird das Sieb in einem Trockenschrank gelegt.
Nach dem Trocknen muss das Sieb mit seiner Vorlage (dem zu Druckenden Motiv) spiegelverkehrt auf das Sieb belichtet werden. Beim Belichten wird UV-Licht mehrere Minuten auf das Sieb gestrahlt bis die zu druckenden Stellen eingebrannt ist. Danach wird das Sieb mit einem Kärcher abgespült und somit die zu druckende Stellen frei gespült. Nach dem Waschen wird das Sieb wieder in den Trockenschrank gelegt. Nach dem erneuten Trocknen werden ungewünschte Stellen im Sieb mit Retuschierflüssigkeit bearbeitet. Diese ist meist blau.
Zum Drucken werden in der Regel immer 4 Farben benutzt bestehend aus Cyan, Magenta, Yellow, Black man fängt immer mit der hellsten Farbe an. Spectral gesehen, wenn man alle Farben übereinander legt ergeben diese auch schwarz. Wobei jede Farbe eine eigene Messung hat.wobei das menschliche Auge auch in Abhängigkeit des Lichtes die Farben anders sieht.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Siebdruck#mediaviewer/File:Siebdruckgewebe2.jpg

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Siebdruck#mediaviewer/File:Siebdruckgewebe2.jpg

 

Dies ist Hand druck Die Druckform des Siebdrucks besteht aus einem Rahmen, der mit einem Gewebe bespannt ist. Auf das Gewebe wird fotografisch (bei künstlerischen Arbeiten manchmal auch von Hand) eine Schablone aufgebracht. Die Schablone verhindert an denjenigen Stellen des Druckbildes, die nicht drucken sollen, den Farbauftrag. Die Druckform wird in einer Druckmaschine über dem zu bedruckenden Material ( z.B. Stoff) befestigt. Nun wird Druckfarbe auf das Gewebe aufgetragen und mit einem Gummirackel durch die offenen Stellen der Schablone auf den Bedruckstoff gestrichen (gerackelt). Die Farbe wird dabei durch die Maschen des Gewebes gedrückt und auf die zu bedruckende Oberfläche (z.B. Folie, Stoff) aufgetragen. Nach dem Drucken wird das bedruckte Material zu Trocknen in einer so genannten Trockenhode gelegt.

Druckprobleme

Je nach Beschaffenheit des Bedruckstoffs, der Gewebespannung, der Farbverdünnung, des Rakelschliffs und Rakeldrucks etc. können sich diverse Druckprobleme ergeben. Zu wenig Absprung (Distanz zwischen Gewebe und Bedruckstoff) kann beispielsweise zur „Wolkenbildung“ im Druck führen, da sich das Gewebe hinter der Rakel nicht sofort aus dem gedruckten Farbfilm lösen kann – es bleibt in der gedruckten Farbe „kleben“. Zu viel Absprung erhöht hingegen die Gewebespannung, was zum unsauberen Ausdrucken der Schablonenkanten führen kann. Zu dünnflüssige Druckfarbe neigt zum „Schmieren“ (Ausfließen der Farbe an den Schablonenkanten), zu dickflüssige hingegen wieder zur schlechten Farbübertragung auf den Bedruckstoff. Ein zu hoher Rakeldruck bewirkt ebenfalls ein „Schmieren“ des Druckbildes, das Gleiche gilt für eine zu rund geschliffene und ungeschliffene Druckrakel.

 

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Japanische-schablone1.jpg

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Japanische-schablone1.jpg

 

Geschichte und Perspektiven des Siebdrucks: Im Vergleich zu den anderen Druckverfahren fehlt für den Siebdruck eine historische fundierte Schilderung zur Entstehungsgeschichte des Verfahrens. Einige wichtige Hinweise zur Siebdruckgeschichte wurden jedoch aus Fachartikeln, Fachbüchern oder Firmenprospekten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts überliefert. Grundsätzlich ist zwischen mittelalterlichen schablonentechniken, wie sie beispielsweise in Europa zur Dekoration von Spielkarten, Wänden oder im Japan zum Bedrucken von Textilien verwendet wurden, und der Entwicklung, die zum heutigen Siebdruck führte, zu unterscheiden. Oft werden in der Literatur die japanischen Schablonentechnik des 18. und 19. Jahrhundert als Ursprung des “ heutigen Siebdruckverfahrens dargestellt, was aber nicht belegt ist. Der in Frankreich bekannte Begriff “ Pochoir“ bezeichnet ebenfalls keine Siebdruckschablonen, sondern aus Papier, Kunststofffolie oder Blech geschnittene Schablonen. Pochoirs dienten seit Mitte des 19. Jahrhunderts zur einfachen Kolorierung von im Buchdruck gedruckten Bildern. In der Zeit des Art Deco erlebte die Pochoir- Technik ihren Kunstwerklichen Höhepunkt. Bei den Japanischen Schablonentechniken bestanden die Schablonen aus einem mit Pflanzenharzen wasserfest gemachten dicken Papier. Die einzelnen Elemente der Schablonen wurden beim Schneiden durch stehengelassene “ Verbindungsstege“ miteinander fixiert, oder durch ein Netz aus Seidenfäden miteinander „verbunden“ Das Bedrucken des Textils (Kimonos etc.) erfolgt durch eine Bürste mit der die Druckpaste auf das Textil gerieben wurde.Im 19. Jahrhundert gelangte diese Technik nach Europa und den USA. Im gleichen Zeitraum wurde in Europa und den USA im Bereich der Beschriftung ( Schilderherstellung) und teilweise im Textildruck mit einem Schablonengewebe aus Seidenganze Experimentiert. Es ist belegt, dass solche Seidenglanzschablonen zu Beginn des 20. Jahrhunderts in den USA zum Bedrucken von Filzwimpeln und Schildern eingesetzt wurde. Man darf annehmen, dass die Technischen Impulse zum heutigen Siebdruck nicht in Asien, sondern aus dem Bereich der “ Schildermaler“ in den USA kamen. In Deutschland wurde der Siebdruck etwa seit Mitte der 1920er Jahre im Bereich der Schilderherstellung und im Textildruck angewendet, in den 1930er Jahre für Werbedrucke eingesetzt und im Zweiten Weltkrieg dann offenbar auch für Beschriftungen von Rüstungsgütern der Wehrmacht. Im gleichen Zeitraum verbreitete sich das Verfahren zunehmend auch in Nord-, Süd- und Osteuropa. Bis zum Zweiten Weltkrieg wurde das Siebdruckverfahren vor allem in den USA mit großem Engagement weiterentwickelt. Bedruckt wurden Schilder, Plakate, Textilien und vieles Andere mehr (Künstlerische Grafik ab ca. 1937), während des Zweiten Weltkriegs dann auch Produkte für die US- Arme ( Schilder, Propagandaplakate etc.). Mitte der 1940er Jahre wurde im Siebdruck anstelle der Seidenganze erstmals Nylongewebe eingesetzt, was die Druckqualität entscheidend verbesserte. Weiterentwicklungen in den Bereichen Schablonenherstellung, Druckfarben und dem Maschinenbau verhalfen dem Verfahren in der Nachkriegszeit weltweit zum Durchbruch. Das Siebdruckverfahren kann man vielseitig einsetzten. Man unterscheidet heute drei wichtige Einsatzgebiete: Den grafischen Siebdruck, den Industriellen Siebdruck und den Textildruck. . Grafischer Siebdruck: Plakate, Kleber, Displays, Verkehrs- und Hinweisschilder, Werbeplanen, Werbegeschenke wie Feuerzeuge etc., Kunstdrucke (Serigrafien), Dekore auf CDs und DVDs Kisten und Bierkästen. . Industrieller Siebdruck: Leiterplatten und elektronische Schaltkreise, Solarzellen, Tasterturfolien etc. . Textildruck: T- Shirts, Sporttaschen, Gardinenstoffe, Bettwäsche, Bekleidungstextilien, Teppiche, Fahnen und vieles andere. Am 1. August 2011 trat der Beruf des Siebdruckers außer Kraft. Sein Nachfolger ist der Ausbildungsberuf Medientechnologe Siebdruck. Siebdruckgewebe: Im Siebdruck werden Spezielle Gewebe in Unterschiedlichen Feinheiten eingesetzt. Der Vorteil des Siebdruckverfahrens liegt darin, dass der Farbauftrag ja nach Gewebefeinheit variiert werden kann und dass viele verschiedenartige Farbsysteme (Farbsorten) verdruckt werden können. Gewebe mit einer Siebfeinheit ergeben dabei einen hohen Farbauftrag z.B. im Textildruck. Allerdings können damit keine feinen Linien oder Raster gedruckt werden, weil das grobe Gewebe die feinen Schablonelemente kaum mehr verankern kann. umgekehrt ist es bei Geweben mit hoher Feinheit es können feine Details gedruckt werden. Die Herstellung von Siebdruckgeweben ist äußerst anspruchsvoll, da die Maschenöffnungen der Gewebe sehr gleichmäßig sein müssen. Es gibt weltweit wenige Hersteller, die sich auf das Weben von Siebdruckgewebe spezialisiert haben. Folgende Siebgewebemateriallien werden heute verwendet: . Polyestergewebe: Sie besitzen grundsätzlich eine hohe Verzugsfeinheit da sie stark gespannt werden können und keine Feuchtigkeit aufnehmen Polyestergwebe werden daher zu 90% aller Siebdruckarbeiten eingesetzt. . Nylongewebe ( Polyamid) : Sie sind dehnbarer und elastischer als Polyestergewebe und sehr beständig gegenüber Druckfarben. Sie werden zum Drucken von nicht flachdruckbaren Stoffen eingesetzt. z.B. beim Keramikdruck ( scheuernde Druckpasten). Aufgrund Ihrer Elastizität und einer relativ hohen Feuchtigkeitsaufnahme sind Polyamidgewebe für passgenaue, großformatige Druckarbeiten nicht geeignet. . Stahlgewebe: Sie sind sehr hoch spannbar, was eine äußerst gute Verzugsfeinheit und Passgenauigkeit beim Drucken ergibt. Zudem sind die Gewebedrähte dünner. Stahlgewebe habe daher eine größere Maschenöffnung als Polyestergewebe, was beim höheren Farbauftrag feinste Linien ermöglicht. Allerdings sind Stahlgewebe sehr teuer und Knickempfindlich. Sie werden deshalb meist nur im Elektronik oder Keramikdruck verwendet. . Screeny: Neuste Generation von Vernickeltem, rostfreiem, geworbenem Stahlgewebe Nachteil die hohe Standzeit. Im Etikettendruck ( rotativer Siebdruck) ist Screeny die am häufigsten eingesetzte Siebdruckplatte. . Rotameh: Hier handelt es sich nicht um ein Gewebe,sondern um eine Platte mit sehr feinen wabenartigen Öffnungen. Es ist je nach Druckarbeit verschiedene Lochfeinheiten erhältlich. . Seidengewebe: Sie wurden bis in die 1950er Jahre im Siebdruck eingesetzt und danach durch Polyamid- und Polyestergewebe eingesetzt. Fadenstruktur: In der Textilindustrie unterscheidet man Gewebefäden, die monofil oder multifil beschaffen sein können. Monofile Fäden sind einfasig wie ein Draht also nicht gesponnen. Mulifil Fäden sind hingegen mehrfasrig also aus mehreren dünnen Fäden versponnen. Da Multifile Fäden schlechter zu reinigen sind, werden diese im Siebdruck seit den 1970er Jahren nicht mehr verwendet. Zudem können damit auch keine Druckpräzision erworben werden. Gewebefeinheit: Die Wahl der Gewebefeinheit ist abhängig von der Beschaffenheit des zu bedruckenden Stoffes, der Feinheit des Druckmotives, der Größe, der Farbpigmente und dem Gewünschten Farbauftrag. Es gibt also im Siebdruck kein Standartgewebe was universell einsetzbar wäre. Die Feinheit wird entweder in Einheit Faden pro Zentimeter oder Maschen Pro Inch gemessen. Letztere Einheit wird beim Industriellen Siebdruck meist verwendet und mit einer sogenannten Messzahl abgekürzt. Die meisten Gewebehersteller bieten Feinheiten von etwa 5 Fäden pro Zentimeter bis 200 Fäden pro Zentimeter an. Die Wahl einer geeigneten Gewebefeinheit erfordert daher eine gewisse Erfahrung. Als ungefähre Richtlinie können folgende Angaben dienen (die Zahl bezeichnet die Anzahl Fäden/cm):

  • bis ca. 30: Druck von Glitter etc., Reliefdruck (Druck von feinen Linien oder Rastern nicht möglich).
  • 30–60: Textildrucke (bei deckendem direkten Druck auf dunkle Textilien ca. 30–40, bei feineren Linien oder Rastern 50–60). Grobpigmentierte Farben wie Nachleuchtfarben, Grobsilber etc.
  • 77–90: Deckende Drucke auf Papiere, Kunststoffe etc. mit glatter Oberfläche, feinpigmentierte Metallicfarben, Tagesleuchtfarben.
  • 120–140: Für feine Linien und Raster auf glatte Bedruckstoffoberflächen bei geringem Farbauftrag.
  • 150–180: Für feinste Linien und Raster. Reduzierter Farbauftrag (UV-Farben).

 

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Siebdruck#mediaviewer/File:Siebdruckgewebefarbe2.jpg

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Siebdruck#mediaviewer/File:Siebdruckgewebefarbe2.jpg

Verschiedene Fadendicken bei gleicher Gewebefeinheit

Für die meisten Siebdruckgewebe werden innerhalb einer bestimmten Feinheit (zum Beispiel 120 Fäden pro Zentimeter) Gewebe mit verschiedenen Fadendicken angeboten. Bei einem 120er Gewebe mit dicken Fäden ist die Reißfestigkeit höher und der Farbverbrauch etwas geringer als bei einem 120er Gewebe mit dünnen Fäden. Beim 120er Gewebe mit dünnen Fäden sind hingegen die Maschenöffnungen größer, was den Druck von feinen, sägezahnfreien Linien oder Rastern erleichtert. Unter dem Begriff „Sägezahn“ versteht man im Siebdruck den störenden Einfluss der Gewebefäden auf das Druckbild. Dünne Linien können dabei durch die Gewebefäden „unterbrochen“ werden, die Linie wirkt an ihren Rändern „gezackt“. Früher wurden die Fadendicken mit den Kürzeln S (small), T (thick) oder HD (heavy-duty) bezeichnet. Als Beispiel:

  • 120 S bezeichnete ein Gewebe mit 120 Fäden pro cm mit dünnen Fäden, großer Maschenöffnung und geringer Gewebedicke.
  • 120 T bezeichnete ein Gewebe mit 120 Fäden pro cm mit mitteldicken Fäden (Standarddicke).
  • 120 HD bezeichnete ein Gewebe mit 120 Fäden pro cm mit dicken Fäden, kleiner Maschenöffnung und höherer Gewebedicke.

Durch den immer stärker werdenden Einsatz des Siebdrucks im technisch-industriellen Bereich wurde eine genauere Beschreibung des Siebgewebes erforderlich: Die alten Bezeichnungen S, T und HD wurden durch die Angabe der Fadendicke in Tausendstelmillimeter (Mikrometer) ersetzt. Beispiele zur neuen, heute üblichen Kennzeichnung:

  • 120-31 statt 120-S
  • 120-34 statt 120-T
  • 120-40 statt 120-HD

Beispiele für mögliche Einsatzgebiete:

  • Gewebe mit dünnen Fäden sind speziell für den Druck feiner Linien und Raster geeignet (dünne Fäden, große Maschenöffnung).
  • Gewebe mit mitteldicken Fäden sind für die meisten grafischen Siebdruckarbeiten geeignet.
  • Gewebe mit dicken Fäden sind reiß- und scheuerfester. Sie werden auch für einen reduzierten Farbauftrag eingesetzt (kleine Maschenöffnung).

Im Vergleich zum Durchmesser eines menschliches Haares sind die Fäden eines 120er Gewebes nur etwa halb so dick. Gewebefarbe: Die Gewebefarbe hat bei der Siebbelichtung einen Einfluss auf die Druckqualität der Schablone. Bei der Belichtung dringt das Licht in die Kopierschicht ein und wird an der Fadenoberfläche reflektiert. Dies kann bei ungefärbtem „weißen“ Gewebe eine Unterstrahlung der Kopiervorlage (Film) bewirken. Dünne Linien oder Rasterpunkte werden durch die Unterstrahlung noch dünner oder werden in der Schablone gar nicht mehr abgebildet. Bei gelb gefärbtem Gewebe wird nur gelbes Licht in die Kopierschicht reflektiert. Gelbes Licht bewirkt keine „Aushärtung“ der lichtempfindlichen Schablonenschicht. Gefärbte Gewebe ermöglichen so eine gute Detailwiedergabe. Gewebe mit geringer Siebfeinheit (z. B. 30er Gewebe) werden oft nicht eingefärbt. Der Grund dafür ist, dass die Maschenweite größer ist als bei hohen Siebfeinheiten und deshalb geringer unterstrahlt wird. Ebenso verkürzt sich die Belichtungszeit wesentlich. Zudem werden mit solch groben Geweben auch kaum feinste Motive gedruckt. Müssen bei gleicher Siebfeinheit (z. B. 120 Fäden/cm) sowohl ungefärbte („weiße“) wie auch gelb gefärbte Gewebe belichtet werden, so sollte die Belichtungszeit bei ungefärbtem Gewebe im Vergleich zu gefärbtem Gewebe um etwa die Hälfte verkürzt werden. Beispiel: gefärbte Gewebe 2 Minuten, ungefärbte Gewebe eine Minute. Siebdruckrahmen: Siebdruckrahmen werden oft aus Aluminium aber auch aus Stahl hergestellt seltener aus Holz angefertigt Da Holz zu viel Feuchtigkeit aufnimmt und sich verzieht sie werden straff mit dem Gewebe bespannt. so ein Gewebe kann gut mit dem Gewebe eine Tennisschlägers verglichen werden. Aluminiumrahmen sind leichter als die aus Stahl und sie sind nicht so rostempfindlich. Der Rahmen muss immer größer als das Druckbild sein damit ein Rahmen vorhanden ist. Eine Verformung des Siebdruckrahmens bewirkt einen Spannungsabfall des Gewebes und kann folgende Druckprobleme ergeben:

  • Verzug des Druckbildes und damit kein passgenaues Druckresultat,
  • Beim Druckvorgang schlechtes Auslösen des Gewebes hinter der Rakel („Wolkenbildung“ in der Farbfläche),
  • Passerprobleme im Mehrfarbendruck beim Einsatz von Druckrahmen mit unterschiedlicher Gewebespannung.

Siebspannung: Siebdruckgewebe werden mit hoher Spannung auf den Rahmen aufgeklebt. Das Bespannen der Rahmen erfolgt in der Regel nicht in den Siebdruckereien, da es zeitaufwändig ist und geschultes Personal erfordert. Die Zulieferindustrie bietet deshalb spezielle Spanndienste als Dienstleistung an. Zum Bespannen des Rahmens wird das Gewebe in ein Spanngerät eingelegt und an allen vier Seiten mit Kluppen festgeklemmt. Der Rahmen befindet sich unter dem Gewebe. Nun wird das Gewebe langsam gestreckt, und zwar gleichmäßig in alle vier Richtungen, bis die gewünschte Spannung erreicht ist. Die Gewebespannung wird in Newton pro Zentimeter entlang der Außenkante des Rahmens gemessen, ein Polyestergewebe von 120 Fäden/cm wird mit etwa 18–20 N/cm vorgespannt. Das gespannte Gewebe wird mit der Klebefläche des Rahmens in Kontakt gebracht. Um einen einwandfreien Gewebekontakt zu erreichen, werden an der Innenseite des Rahmens Stahlgewichte (Stahlstäbe) auf das Gewebe gelegt. Mit einem Pinsel wird nun ein schnell aushärtender Zweikomponentenklebstoff durch das Gewebe hindurch auf den Rahmen gestrichen. Der Kleber diffundiert dabei durch die offenen Gewebemaschen und verklebt das Gewebe mit dem Druckrahmen. Nach der Aushärtung des Klebstoffs innerhalb von 30 Minuten ist das Gewebe fest und unlöslich mit dem Rahmen verklebt. Nun können die Spannkluppen gelöst und der bespannte Rahmen aus dem Spanngerät entnommen werden. Überstehendes Gewebe, das sich außerhalb an den Rahmenkanten befindet, wird mit einem Messer weggeschnitten. Der bespannte Rahmen benötigt eine Ruhezeit von etwa 24 Stunden, da sich beim Gewebe zwangsläufig ein leichter Spannungsabfall ergibt. Danach kann der Rahmen für den passgenauen Druck eingesetzt werden.

 

Besuch im Deutschen Blinden-Museum in Berlin-Steglitz

Auf Initiative von Herrn Boß, EDV-Dozent bei der Spektrum GmbH, und unter der Überschrift „Einblicke in das Leben blinder Menschen – gestern und heute“ nahmen Teilnehmer der Kurse ABI, Jobplanova und AktivO am Freitag, den 23.05.2014, an einer pädagogischen Führung im Deutschen Blinden-Museum Berlin teil.

Je nach Gusto erfolgte die Anfahrt in der Gruppe vom Standort der Spektrum GmbH aus oder einzeln entsprechend Wohnortnähe zum Museum.

Kurz vor 11.00 Uhr, dem geplanten Beginn der Führung hatten sich dann ca. 30 Teilnehmer am Blindenmuseum eingefunden und die Veranstaltung konnte pünktlich beginnen.

Die Ausstellung im Blinden-Museum fokussiert auf die von Louis Braille eingeführte Blindenschrift
und so lauschten wir nach der Begrüßung und einleitenden Worten zur Entstehung der Blindenschrift einem Ausschnitt aus „Harry Potter“, wechselweise vorgetragen aus Blinden- und  – unter Beteiligung einer Teilnehmerin – normaler Schrift.
Bemerkenswert war die Information, dass in der Belletristik eine Kurzform der Blindenschrift verwendet wird und dennoch ein „normaler“ Band „Harry Potter“ drei Bände Blindenschrift umfasst.

Weiter ging es mit einem „Mensch-ärgere-dich-nicht“ Spiel, bei dem die Mitspieler ohne eigene Sicht würfelten und dementsprechend Figuren setzten. Die verschieden farbigen Figuren hatten fühlbare Unterschiede: rund, eckig, spitz und eingedrückt.
Das Spiel funktionierte, verständlicherweise etwas langsamer, aber durchaus korrekt.

Dann wurde das System der Blindenschrift erklärt: eine logische Abfolge von maximal 6 Punkten.

Die Teilnehmer teilten sich in drei Gruppen. Eine Gruppe ging zuerst zum Computer-Arbeitsplatz im Büro, eine zweite zu den Blinden-Schreibmaschinen und die dritte zum Schreiben in Blindenschrift (spiegelverkehrt, denn gelesen wird auf der erhabenen Seite). Die Ergebnisse an zweiter und dritter Station waren haptisch fühlbar und es wurden die verschiedensten Kärtchen „gestochen“ oder „getippt“.

Die Vorstellung am Computer war nicht weniger eindrucksvoll mit einer 15.000 € teuren speziellen Funktionseinheit für Blinde.

Außerdem konnten die Teilnehmer die einzelnen Exponate des Museums besichtigen, u. a. das russische Alphabet in Blindenschrift und nachgebildeten Köpfen für den Rassekundeunterricht an den Blindenschulen während der NS-Zeit.

Zum Abschluss konnten die Teilnehmer lernen, wie blinde Menschen z. B. Geldstücke und Geldnoten auseinander halten können, wie Uhren für blinde Menschen aussehen und funktionieren, es gab eine sprechende Haushaltswaage und ein kleines Utensil zur Bestimmung von Farben.

Insgesamt war der Tag im Deutschen Blinden-Museum Berlin interessant, mit spannenden und eindrucksvollen Einblicken in das Leben blinder Menschen.

Fazit: Besuch ist sehr lohnens- und empfehlenswert.

Kontakt:  www.blindenmuseum-berlin.de, Blindenmuseum@gmx.de

  • 01 Die längliche Lautsprecherbox am linken Pfosten markiert akustisch den Eingang

Exkursion in die Komische Oper

 

http://www.komische-oper-berlin.de/

Exkursion in die Komische Oper, Teil 2

 

http://www.komische-oper-berlin.de/