Archiv der Kategorie: Off Topic

Microsoft Berlin – Showroom

eine Hausarbeit in The Digital Eatery am 30.05.2014

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Vorgeschichte

Während der Maßnahme kommt es immer wiedermal zu Brückentagen oder Arbeitstagen an denen Spektrum geschlossen ist. An diesen Tagen erhalten wir Teilnehmerinnen Hausarbeiten.
Durch eine Sendung von ZDF WISO Ende März 2014 erfuhr ich von Microsofts Showroom in Berlin. Während der Wochen vor dem Besuch erörterte ich mit Maßnahmeteilnehmerinnen das ‘Wie, Was, Warum?’ von Microsoft Windows®. Leider hatte keine von uns Erfahrungen mit diesem Betriebssystem sammeln können. Ich schlug vor, gemeinsam Microsoft Berlin zu besuchen. Der anstehende Brückentag bot sich dafür an, also fragte ich bei der ESF-Maßnahmeleitung an, ob dieser Besuch Gegenstand einer Hausarbeit sein kann.
Der nachfolgende Bericht ist mein Versuch die Hausarbeit zu erledigen.

Der Ausflug

Wir trafen uns am 30.05.2014 in Berlin Mitte am S-Bahnhof Friedrichstraße. Von dort waren es noch ca. 5 Minuten Fußweg zur Ecke Unter den Linden/Charlottenstraße. Der äußere Anblick des Umfeldes war für mich recht gewöhnungsbedürftig, da mein letzter Aufenthalt an dieser Adresse noch vor dem Baubeginn an der neuen U6+U5 Haltestelle Unter den Linden/Friedrichstraße war. Kurz: Guggenheim, TUI World und viele Linden waren weg, dafür The Digital Eatery, das östliche Ende einer riesigen Baustelle sowie viel Übersicht da. Glücklicherweise trübte diese Aussicht meine Vorfreude und Neugier nicht, mit den technischen Ausstellungsstücken ‘in touch’ zu geraten.

Vorfreude & Neugier

Beim betreten empfing uns ein Café mit Barista, Imbissmöglichkeiten, Sitzgelegenheiten in deren Nähe die diversen Microsoft eigenen Produkte sowie PCs anderer Hersteller mit Microsoft Windows® Unterstützung zum Ausprobieren bereitstanden. Im hinteren Teil war eine aktuelle Xbox Console mit bequemen Sessel und einem großformatigen Falchbild-TV sowie ein Tresen für den anwesenden hilfsbereiten technischen Gästebetreuer aufgestellt. Vereinzelt schmückten Monitore mit wenig aufdringlichen Werbevideos zu Microsoft Produkten und Dienstleistungen die Wände. Insgesamt eine freundliche und durchaus gemütliche Atmosphäre.

Hausarbeitsaufgaben
  1. Wie war Ihr erster Eindruck als Sie den Laden betraten?
  2. Mit welchen Geräten haben Sie sich beschäftigt?
  3. Welche Änderungen können Sie im Vergleich zu den älteren Betriebssystemen festmachen?
  4. Halten Sie Ihr individuelles Fazit fest?
  • Was war besonders gut?
  • Was war weniger spannend?
Microsoft Berlin

Microsoft betreibt seit September 2013 “The Digital Eatery” und das “Microsoft Atrium” an der Ecke Unter den Linden 17/Charlottenstraße.

 

Geräte & Technik

Wir wählten einen zentral stehenden Tresen, um uns niederzulassen. In Griffweite befanden sich zwei Smartphones Nokia Lumia 1020 / 1520. Zu meinem Glück kannte sich mein Begleiter mit den Geräten aus. Persönlich hatte/habe ich mich bewusst gegen ein Smartphone entschieden. Bedienung und Gebrauch sind daher Neuland für mich. Er als auch der unaufdringliche Gästebetreuer führten in die Besonderheiten und die Bedienung der Modelle ein. Anders als bei den im Handel erhältlichen Exemplaren waren auf beiden bereits eine Vorabversion von Windows Phone 8.1 installiert.
Mehr meiner Aufmerksamkeit galt während der 2,5 Stunden dem Microsoft Surface® 2 und Microsoft Surface® 2 Pro. Beide sind unterschiedliche Ausstattungsvarianten der von Microsoft entwickelten Tablet PCs. Gemeinsam ist beiden Modellen, dass Sie durch ihre berührungsempfindlichen Displays ohne Maus oder Tastatur bedient werden können. Als Zubehör waren je ein Keyboard Cover Touch und Type an den Geräten. Sie werden über eine Magnetverbindung an den Tablet PC angebracht. Somit sind sie verhältnismäßig leicht zu entfernen oder anzubringen. Als alter “Tasten-Knecht” kam ich besser mit dem Type Cover zurecht. Im Gegensatz zur Alternative besitzt es Tasten mit einem Hub und einem klaren Anschlag.

“in touch” with …

Ehrlicherweise war die Beschäftigung mit dem Betriebssystem Windows 8.1 vor allem eine Oberflächliche. Damit meine ich die Auseinandersetzung mit den Eingabemöglichkeiten. Die Auseinandersetzung bis in die Tiefen des Betriebssystem erfordert einen weiteren Besuch.
An dem Gerät war die Desktopansicht voreingestellt, so dass ich mich Verhältnis gut Orientieren konnte. Ein weitere Hilfe stellte das angeschlossene Type Cover dar. Somit konnte ich die mir bekannten Tastenkombinationen anwenden. Mein mangelndes Wissen stellte ich fest, als ich in die Kachelansicht wechselte und die Tastatur entfernte. Das Touchen auf die Symbole und Hin- und Herwischen gelang mir noch. Dann musste ich jedoch den Gästebetreuer zu Hilfe rufen, um mir die wichtigsten Gesten zu zeigen. Darunter für mich am wichtigsten war das Schließen und Wechseln von Anwendungen kennenzulernen.

summa summarum

Zusammenfassend stelle ich fest, dass der Ausflug und die Beschäftigung mit den Geräten sehr viel Freude brachte. Für meinen Privaten Gebrauch übersteigen die Tablet PCs mein mögliches Budget. Die damit erhaltenen technischen und rechnerischen Möglichkeiten sind jedoch eingeschränkt gegenüber einer üblichen PC-Ausführung. Ein Tablet PC mit Mehrfinger-Gestenbedienung am Display ist nichts für mich. Das liegt wohl daran, das meine vorrangige Beschäftigung an einem PC Text basiert ist. Ich benötige eine vollwertige Tastatur. Auch der Formfaktor ist für meine Bedürfnisse ungeeignet. Ich habe gern die Möglichkeit eine Aufrüstungen meines PCs vorzunehmen oder mit selbstbeschafter Hardware einen PC zusammenzustellen. Dies geht oft auch zu einem wesentlich günstigeren Preis. Die Portabilität eines Tablet PCs wiegt das nicht auf. Auch eine Displaybedienung ist dabei zweitrangig.
Positiv anzumerken ist, dass Microsoft in Windows 8.1® aus der Kachelansicht den Desktop einfacher erreichbar gemacht hat, in dem nun eine “Desktopkachel” zu sehen ist.

Off-Topic: Urlaub machen

In meinem früheren Leben1 war Urlaub durchaus ein Thema. Der Erholungsaspekt kam dennoch in der Regel zu kurz.
Während der akuten Erkrankungsphase war gar nicht an Urlaub zu denken. Selbst dieser stellte neben der finanziellen auch eine körperliche Belastung dar. Sowieso war dieses Thema viel zu oft jenseits meines begrenzten Blickfeldes2. Um so mehr gefällt es mir vom geplanten und vollzogenen Urlaub zu berichten..

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Off Topic: Mal was anderes: Backen

Kaffee_und_Kuchen

Der Vormittag bietet viel Zeit für das Training am PC in Eigenregie. Aber bald, wie es mir häufiger geschieht, verabschiedet sich erst die Konzentration und dann die Motivation. Für einen gelungen Vormittag fehlt nur noch das schlechte Gewissen wiedermal nichts geschafft zu haben. Natürlich, wie so oft mit der Nebenwirkung mögliche Antriebsreste zu blockieren.

Das muss nicht sein!

würde der freundliche Herr im Verkaufs-TV sagen…

Das muss nicht sein!

habe ich mir dann irgendwann auch gesagt. Offen blieb:

Was dann ????

 Der freundliche Herr aus dem Verkaufs-TV preist in der Regel die tollen Eigenschaften an und bekräftigt diese noch durch eine Gegenüberstellung zu den sonst üblichen Alternativen.
Gut so versuche ich das mal:

 

Wie immer

Mal anders

Überforderung, Belastung

Überschaubar, Abschätzbar

Ermüdung, Konzentrationsverlust

Entspannend, Aktivierend, Regenerierend

Frustration, Demotivation

Resultat ist greifbar, erreichbar und schmeckt gut

Schuldgefühle, Depression

Freude, Bestätigung, Sinnhaft

 Eine Antwort für mich war schnell gefunden.

Ich backe gern!

Einige Mitstreiterinnen fanden sich. Wir verabredeten, was zu besorgen wäre.

Und nun berichten ich [wir] von unseren Erlebnissen.

Die Folgen

Zupfkuchen ala Chef

Schoko-Hefeteilchen

Zupfkuchen ala Chef

Mein erster Versuch der Demotivation zu entkommen, wurde ein sehr gehaltvoller Plan. Meine nicht repräsentative Umfrage unter den Teilnehmerinnen ergab: „Zupfkuchen!“ Zu meiner Freude fanden sich zwei charmante Mitstreiterinnen, um den Plan in die Tat umzusetzen.

Eine weitere Hürde stellten einige organisatorische Vorbereitung dar. Die Teilnehmerinnenküche ist außer mit einem Backofen, einer Spüle und einigen Schränken ohne eine weitere Ausstattung.

Diese Umstände waren glücklicherweise im Voraus bekannt. Wir verabredeten, wer die nötige Backform, den Mixer, eine Schüssel und die Zutaten mitbringen würde. Aufgrund meiner begrenzten Erinnerungsfähigkeit bat ich die Küchencrew von der Spektrum  gGmbH um Hilfe. Ein Dank geht daher insbesondere an den „Meister-Bäcker“. Er stellte uns freundlicherweise sein Zupfkuchen-Rezept zur Verfügung.

Somit konnte eigentlich nichts mehr schief gehen … Ist es dann auch fast nicht.

Die Absprachen klappten super.

Im Handumdrehen war der Schokoteig geknetet und die Füllung gerührt und die Form flog in den vorgeheizten Ofen.

Ich hatte eigentlich vor die folgenden 30-40 Minuten entspannt in der Sonne zu verbringen. Allein etwas panische MitarbeiterInnen und der etwas zu gut backende Ofen beendeten dieses Vorhaben. Beißender Geruch und leichte Rauchschwaden waberten in der Küche als ich hineingeeilt kam. Die Schokoteigstreusel hatten eine tiefschwarze Farbe angenommen. Nach einem ersten Fluchen, fand ich schnell wieder die Fassung. Bei genauer Betrachtung stellte sich heraus, dass nur ca. 2-4 mm Kruste abzutragen war, um den fertigen Kuchen in einen genießbaren Zustand zu versetzen. Den genüsslich geschlossenen Augen beim Verzehr zufolge im ist dieser wohl sicher erreicht worden.

To be continued ..

 

Spaghetti alla Puttanesca („Hurenspaghetti“)

 

Spaghetti alla Puttanesca („Hurenspaghetti“)
Recipe Type: Geht fix! / Resteküche
Cuisine: Italian
Author: nauenale
Serves: 4
Die Pasta alla Puttanesca ist kein Gericht, sondern eine Notlösung. Manche behaupten, es sei eine hohe Kunst, ein schnelles Essen aus dem zu zaubern, was noch in der Küche herumliegt.
Ingredients
  • 4 Esslöffel Olivenöl
  • 1-2 Schalotten
  • 2 mittelgroße Knoblauchzehen
  • 500 g Nuden
  • 6 Sardellen, fein gehackt (alternativ: Sardinenfilets in der Dose)
  • kleine Dose Tomaten
  • kleine Zwiebel (fein gehackt)
  • Basilikum
  • 1 El Kapern
  • Chilischote(n) rot, entkernt und in dünne Streifen geschnitten
  • 100g gehackte, schwarze Oliven
  • Salz, Pfeffer
  • Parmesan (nach Belieben)
Instructions
  1. Pasta in ca. 8 Minuten in Salzwasser „al dente“ kochen. Abgießen.
  2. Schalotten (wahlweise: Speisezwiebeln) und Knoblauchzehen schälen und fein würfeln.
  3. Kräftig Olivenöl in eine Pfanne geben und darin die Zwiebeln und Knoblauchzehen anschwitzen.
  4. Kapern, Oliven, Chilis und Sardellen (alles grob gehackt) in die Pfanne geben und ca. 5 Minuten mitbraten.
  5. Mit den gehackten Tomaten ablöschen.
  6. Mit reichlich Basilikum würzen und weitere 5 Minuten einkochen lassen.
  7. Oliven und Sardellen hinzufügen.
  8. Dann die gekochten Nudeln hinzufügen und alles gut umrühren.
  9. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und heiß servieren.
  10. GUTEN APPETIT!!!
  11. P.S.: Dazu passt frisches Baguettebrot oder Ciabatta. Und zu jedem Pastagericht passt IMMER Parmesankäse!!!
3.2.1311

 

Ein schmackhafter Teller Spaghetti - nicht mehr, nicht weniger.

Ein schmackhafter Teller Spaghetti – nicht mehr, nicht weniger.

 

 

 

Schoko-Hefeteilchen

„Keep it simple!“ und „.. irgendwas mit Hefe!“ ging mir durch den Kopf, als ich Lust bekam wieder mal ein Alternativprogramm zu starten. Auch bot es die Gelegenheit den Abschied eines Teilnehmers zu versüßen. Leider ergab meine Befragung , dass er Wunsch- und Ideenlos glücklich war.

Also ging ich zurück zum Anfang:

„KEEP IT SIMPLE“ & „WAS MIT HEFE“

Backfeste Schokotropfen vielen beim Einkaufen bei der Suche nach einer Rosinenalternative in meinem Wagen. Auch die spärliche Küchenausstattung wurde diesmal den Anforderungen des Rezeptes gerecht. Backpapier, Backblech, Backofen, Schüssel, Messbecher, Hände, Zeit waren ausreichend vorhanden.
Der Rest war unspektakulär:

  • Mehl, Zucker, Milch, Hefe, Schokotropfen und eine Prise Salz verkneten
  • warten, warten, warten .. [mindestens 30-45 Minuten gehen lassen]
  • Teig nochmal kneten und in Brötchen teilen
  • auf ein Blech mit Backpapier legen
  • noch etwas gehen lassen, dann
  • mit Milch bepinseln und
  • circa 15-20 Minuten bei 180 °C im vorgeheizten Ofen backen..
  • abschließend auf dem Blech oder auf einem Gitter abkühlen lassen

Den sorgenvollen Blicken der Mitarbeiterinnen und Maßnahmeteilnehmerinnen auf der Etage zum Trotz füllte sich dieses Mal die Luft nicht mit beißend riechenden Schwaden. Schwer viel mir bald ausreichend Gebäckteilchen für den „Austausch Praktikum“ zu behalten, weil sich nach und nach mehr Interessentinnen zu einer Verkostung meldeten ..

To be continued ..

Crisp, Crunchy, Juicy Apple

Ein Vorwort

Einige Zeit ist vergangen, seit dem letzten _Angriff_ auf die Geschmacksknospen. Auch stehen neue Aufgaben an – mein erstes Praktikum. Daher wird es voraussichtlich in nächster Zeit keine Off-Topic Beiträge dieser Art von mir geben…
Das Rezept selbst ist für mich eine Rückerinnerung an den diesjährigen Urlaub. Dort habe ich das Rezept zum ersten mal gebacken. Eigentlich zweimal, weil das erste Mal verkehrt herum. Es stammt aus Neukölln aus einem Café.

Apple Crunch

Die Zubereitung

Die Äpfel

Schälen, entkernen und in kleine Streifen scheiden. Wahlweise geht das Zerkleinern auch mit einem Hobel.
Die zerkleinerten Äpfel in eine Schüssel geben, mit Zucker bestreuen und zum Durchziehen beiseite Stellen.

Der Teig

Eine Schüssel bereitstellen. Das Mehl, den Zucker, die Gewürze hinein geben. Gut vermengen. Dann die Haferflocken und die Mandelblättchen geben. (Sie können in einer Pfanne angeröstet werden.) Ebenfalls untermischen. Nun die Butter würfeln und in die Schüssel geben. Beginnen zu kneten bis alles zu einer gleichmäßigen Masse geworden ist.

Das Backen

Den Ofen bei 200°C vorheizen. Das Blech einfetten oder mit Backpapier belegen. Etwa den ½ Teig auf das Blech gleichmäßig dick auftragen. Das Blech für etwa 6-8 Minuten in den Ofen geben. Anschließend die vorbereiteten Äpfel gleichmäßig auf dem Blech verteilen. Danach den restlichen Teig darüberstreuseln. Wieder in den Ofen geben und weiterbacken bis der Teig goldgelb geworden ist. [ca. 20-25 Minuten] Fertig!

Der Genuss

Der Kuchen kann warm oder kalt genossen werden. Zerschnitten in gleichmäßige Stücken und pur serviert, mit Schlagsahne oder einer Kugel Vanilleeis ist er ein großer Genuss.

Die Zutaten
300 g Mehl
150 g Mandelblättchen
150 g kernige Haferflocken
150 g Zucker (gern auch Brauner)
250 g Butter oder Margarine
5-6 mittelgroße Äpfel
ideal ist eine säuerlich Sorte
Gewürze oder arabische Keks-Gewürz-Mischung

optional
1/2 Pck. Backpulver, geröstet Nüsse

zum Servieren
Schlagsahne oder Vanilleeis

Das Werkzeug
  • ein Schäl-/Küchenmesser
  • ein Esslöffel + ein Teelöffel
  • ein Messbecher oder eine Waage
  •  zwei mittelgroße Schüsseln
  • ein Backblech (10x15x3 cm) + Backofen
  • ein Rührgerät oder ein bis zwei Hände
  • Backpapier

nicht genannt aber immer gebraucht:

  • Topflappen, Messer zum Aufschneiden und Servieren,
  • Gabeln und Teller zum Verzehr,
  • Mülleimer für die Abfälle,
  • Abwaschlappen, Spülmittel, Handtuch,
  • Reinigungskräfte, Mitesser

Marmorkuchen

Es war mal wieder soweit. Ein Pausengespräch mit einem Maßnahmeteilnehmer gab den Anlass. Bei einer Zigarette sprachen wir über eines der verlängerten letzten Wochenenden. Er berichtete, dass er einen Rührkuchen mit einer Backmischung gebacken hatte und dass dies eher selten vorkomme. Ich erwiderte, dass es gar nicht so schwer sei ohne eine Backmischung. Ich bot ihm an gemeinsam an einem Mittwoch Vormittag zu backen, um ihm dass zu zeigen. Er willigte ein. Wir einigten uns auf Marmorkuchen. Darauf hin vereinbarten wir uns zu Beginn der Woche nochmals abzusprechen, was wir an Zutaten und Werkzeug besorgen müssen.

Nun war es Montag. Er kam leider nicht zur Maßnahme. Es scheint ihm wohl gerade nicht gut zugehen, da er Dienstag und Mittwoch auch nicht kam. Nun dass kommt vor. Ich kenne dass auch. Es gibt Tage an denen ich mich schwer bis gar nicht aufraffen kann. Glücklicherweise werden die weniger. …

Zurück zum Marmorkuchen. Butter, Mehl, Eier, Backpulver, Kakao, etwas Milch ergab die Recherche im Backbuch meiner Oma. Rührgerät und Backform besorgen, ergab ein kurzer Blick durch die Teilnehmerinnenküche.

Traditionell gehört vor dem Servieren noch gehörig Puderzucker auf den Kuchen gestreut. Es sollte richtig stieben wenn mensch hinein beißt. Wahlwiese geht auch Kuvertüre  für die Schokoladeliebhaberinnen.

Marmorkuchen

Marmorkuchen, Gugelhupfform, mit Puderzucker

..) stein und Eisen bricht

Genau geht’s so:

  • 250g Butter in eine Schüssel geben. auf kleinster Stufe für etwa 1-2 mixen.
  • 100-150g Zucker, ein Päckchen Vanilin- oder Vanillezucker dazugeben. 2-3 Minuten bei mittlerer Stufe  rühren.
  • 4 Eier dazu. bei mittlerer Stufe weiterrühren bis die Masse schaumig ist.
  • 250g – 300g Mehl und 2 Teelöffel Backpulver gut unterrühren.
  • Sollte der Teig zu fest sein, einige Esslöffel Milch unterrühren.
  • die Häfte bis zwei Drittel des Teiges in eine Form geben.
  • 40g Kakao mit dem restlichen Teig gut verrühren.
  • Kakaoteig mit einem Löffel auf den Teig in der Formgeben.
  • Mit einer Gabel von oben in den Teig stechen, an einem Rand beginnend zum andern alle 2cm wiederholen.
  • 40-60 Minuten backen bei 180-200 °C im vorgeheizten Ofen.

Zur Sicherheit eine „Stichprobe“ machen:
Messer/Holzstäbchen mittig in den Kuchen einstechen. Bleibt beim herausziehen Teig daran kleben muss der Kuchen noch weiter backen.